Chronik

Vorgeschichte

 

Der Ursprung des Eltern Kind Zentrum Wels liegt in der Stillberatung.
1980 begann Brigitte Schmidl mit einer Gruppe Frauen aus dem Raum Linz/Wels zum Thema Stillen zu arbeiten.
Erstes Dokument aus dieser Zeit ist ein Bericht aus der Zeitschrift „Welt der Frau“ aus dem Jahr 1981.
Unterstützend wirkte Dr. Neumann, früher Arzt an der Welser Frauenklinik, mit. Seine Themen waren Möglichkeiten einer frauengemäßeren Form der Geburt und die Bedeutung des Stillens. Es bestanden auch Kontakte zu Dr. Hohenauer aus dem Linzer Kinderkrankenhaus.
So wurde es möglich, dass diese Gruppe von Müttern Stillberatung durchführen konnte. Brigitte Schmidl besuchte zu diesem Zweck nicht nur das Krankenhaus Grieskirchen, sondern auch die Frauenklinik in Wels, wo die Stillberatung einmal monatlich jeweils nach der Schwangerschaftsgymnastik stattfand.

 

1983 besuchte Irmgard Jiresch, damals schwanger, diese Beratung. Brigitte Schmidl erkannte in ihr eine ehemalige Schulkollegin und sprach sie an, ob sie nicht Lust hätte, ebenfalls in der Stillberatung mitzuarbeiten. Damals bestanden Kontakte zu verschiedenen Frauen aus ganz Oberösterreich, die sich mit dem Thema Stillen intensiv beschäftigten.

 

1985 begannen die beiden Welser Frauen, einmal monatlich am Montagvormittag eine Stillgruppe in der Wohnung von Irmgard Jiresch abzuhalten. Frühe Gäste und auch bald Mitarbeiterinnen in dieser Gruppe waren erst Gertraud Derschmidt und Edith Zollner, etwas später Christine Friebl.
Parallel dazu wurde die Stillberatung in den Krankenhäusern beziehungsweise in der damaligen Welser Frauenklinik beibehalten. Später gestaltete Irmgard Jiresch jeweils einen Abend zum Thema Stillen im Babypflegekurs, der vom Magistrat Wels angeboten wurde.

 

1991 besuchten Helga Reiter und Monika Arlt diesen Stillabend und daraufhin auch die Stillgruppe. Kurz darauf schloss sich auch Ulrike Fuchs diesen monatlichen Treffen an.
Zu dieser Zeit war die bestehende Gruppe schon im Aufbruch zu neuen Ufern: Ein Eltern-Kind-Zentrum war in Planung.
Da sich als unmöglich herausstellte, als eine Gruppe Frauen mit Engagement und Idealismus zu finanzieller Unterstützung durch die öffentliche Hand zu kommen, musste ein Verein gegründet werden, um diese Arbeit zu finanzieren, der Verein Eltern-Kind-Zentrum Wels!

 

Vereinsgeschichte

 

1991: Noch vor der eigentlichen Vereinsgründung wurde die Stillgruppe statt einmal monatlich nun einmal wöchentlich angeboten und in die Räume des damaligen „Frauenzentrums“ in der Salzburgerstrasse verlegt, die dem in Gründung befindlichen Verein dankenswerter Weise von Frau Anna Eisenrauch an den Vormittagen zur Verfügung gestellt wurden.
Die erste Einrichtung (einige Matratzen), das erste Spielzeug wurde zum Teil aus eigenen Beständen mitgebracht, zum Teil am Flohmarkt erbettelt. (Nicht gekauft, dazu hätte das Geld nicht gereicht!)
Besuchszahlen von Oktober bis Dezember 1991: 74 Erwachsene, 59 Kinder

 

1992: Zu einem Zeitpunkt, an dem die neuen Räume schon bezogen waren und die Arbeit des Eltern Kind Zentrums schon gut angelaufen war, erfolgte die eigentliche Vereinsgründung.
Bereits in dieser Phase begann die Zusammenarbeit mit anderen Oberösterreichischen Eltern-Kind-Zentren, der späteren Oberösterreichischen Plattform.
Das erste „Programmheft“ für Herbst 1992 bestand aus einem beidseitig kopierten A4 Blatt.
Die Angebote: „Tee – Eck“ am Montag und Mittwochvormittag, Stillberatung am Montagvormittag und telefonisch, „Spielgruppe ab 1 ½ Jahren“ an fünf Vormittagen, „Authentische Bedürfnisse von Kleinkindern“, erster Kurs an fünf Vormittagen, „Spielzeug zum Liebhaben“ an vier Vormittagen. Zusätzlich wurden allerdings nach Interesse Vorträge organisiert, wie z. B.: „Wie findet der kindliche Lernprozess vom Säuglingsalter an statt“.
Als erste Aktion in der Öffentlichkeit wirkte das Eltern Kind Zentrum Wels an der in den Räumen der Arbeiterkammer in Wels veranstalteten Sozialmesse mit.

 

1993: Das Frühjahrsprogramm 1993 umfasste bereits drei, das Herbstprogramm sogar vier Seiten im Format A4.
Auf dem Herbstprogramm trat das Eltern Kind Zentrum auch erstmals mit Logo auf.

Die Einrichtung der Räume in der Salzburgerstrasse war inzwischen etwas herzeigbarer, der Spielzeugbestand aufgestockt und erste Kindertische und Sessel angeschafft.
Erste Kontakte zu Herrn Hofrat Höffinger vom Familienreferat des Landes Oberösterreich waren geknüpft, und so trat das Land Oberösterreich auch bei einigen Veranstaltungen als Mitveranstalter auf.
Die vermehrte Nachfrage nach Beratungsgesprächen mit unseren Fachkräften führte zur Anerkennung als Familienberatungsstelle des Familienministeriums.
Mit Mai 1993 konnte erstmals eine Bürokraft (Edith Zollner) für 20 Stunden pro Woche fix angestellt werden.
In der von Herrn Hofrat Höffinger ins Leben gerufenen „Zell Runde“ (benannt nach den Treffen in Zell an der Pram), wurden Kontakte zu ähnlich gelagerter Institutionen in Oberösterreich geknüpft.
Österreichweit wurde ein Netzwerk der Eltern-Kind-Zentren ins Leben gerufen. Bei jährlichen Treffen und gemeinsam organisierten Fortbildungs-Veranstaltungen gab und gibt es einen regen Erfahrungsaustausch unter den einzelnen Zentren.

 

1994: Am 19. März fand zum ersten Mal ein „Tag der offenen Tür“ statt. Zweite Premiere im Frühjahr 1994 war das erste gebundene Programmheft im Umfang von 12 Seiten. Neben den Stillberatungsvormittagen wurden jetzt auch Geburtsvorbereitungskurse, mehrere Kreativkurse für Kinder mit ihren Erwachsenen und einige Abendvorträge angeboten. Außerdem wurde der „Offene Betrieb“ im EKiZ auf drei Vormittage pro Woche – Montag, Mittwoch, Freitag - ausgedehnt.
Das wiederum erweiterte Programm schlug sich auch im Umfang des Herbstheftes nieder. Auf bereits 16 Seiten präsentierte sich ein buntes Angebot an Treffen, Kursen und Vorträgen, zum Teil auch vormittags mit Kinderbetreuung.
Die Räume wurden selbstbewusst umbenannt in Eltern-Kind-Zentrum. Die neuen Besucher in diesem Zentrum hatten sowohl zahlenmäßig als auch gemessen an der Nutzungszeit längst überhand genommen.

 

1995: Im Frühjahr konnten wir stolz die Eröffnung unserer Bücherei bekannt geben.
Das Eltern Kind Zentrum begann aufgrund der stark angewachsenen Mitarbeiterzahl jetzt auch Fortbildungen und Treffen für alle Gruppen- und Kursleiter zu organisieren.
Der Tag der offenen Tür fand in diesem Jahr gleich zweimal statt: einmal, wie im EKiZ Wels üblich im Frühjahr, einmal in Abstimmung mit der Plattform der Eltern-Kind-Zentren am Bundesweiten Aktionstag der Eltern-Kind-Zentren im Oktober.
Besucherstärkste Veranstaltung in diesem Jahr war der erste Vortrag von Rebeca und Mauricio Wild in der Arbeiterkammer in Wels mit über 200 ZuhörerInnen!

 

1996: 5 Jahre Eltern-Kind-Zentrum Wels! Ein mitreißendes Fest mit vielen Gästen.
Das Herbstprogramm 1996 erreichte erstmals den lange Jahre beibehaltenen Umfang von 36 Seiten.
Als zweite Halbtagkraft konnte 1996 Christine Friebl angestellt werden.
Um auch Frauen in anderen Stadtteilen die Möglichkeit zu bieten, unkompliziert und ohne Auto einen Treffpunkt besuchen zu können, wurden nun auch in den Räumen des Pfarrheims in der Pernau Eltern-Kind-Treffen einmal wöchentlich angeboten.
Zwei weitere Projekte starteten in der Donauschwabenstrasse und in der Ebenhochstrasse.
In der „Plattform gegen Gewalt“ tat sich dem Eltern-Kind Zentrum eine neue Möglichkeit auf, andere Organisationen, die sich mit Kinder- und Jugendarbeit beschäftigen, besser kennen zu lernen und mit ihnen zusammen zu arbeiten.

 

1997: Im Frühling übernahm Ulrike Fuchs die Arbeit von Edith Zollner, im Herbst löste Monika Arlt Christine Friebl ab. Bei den beiden ursprünglichen EKiZ Angestellten kündigte sich noch einmal Nachwuchs an.
Als besonderen Gast konnte das Eltern-Kind-Zentrum Wels im Februar Herrn Bundesminister Bartenstein (Bundesministerium für Umwelt, Jugend und Familie) begrüßen.
Eine ganz besondere Veranstaltung war der Vortrag von Klaus Caul, der im Herbst dieses Jahres weit über 200 Besucher in seinen Bann zog.
Im Herbst starteten wir das Besuchsrecht-Projekt mit drei Besuchsbegleitern.

 

1998: Im Sommer konnten wir die Adaptierung der angemieteten Nachbargarage in Angriff nehmen. Unter wesentlicher Mithilfe des Magistrates Wels konnte der Umbau in ein Büro bis zum Herbst im Großen und Ganzen abgeschlossen werden.
Die Plattform gegen Gewalt wurde dem „Runden Tisch“ des Magistrates Wels angeschlossen. Ab jetzt bestand in diesem Rahmen die Möglichkeit, mit anderen Institutionen, die sich im Raum Wels mit Kinder- und Jugendarbeit beschäftigen, in Kontakt zu treten.
Aufgrund der großen Nachfrage organisierte das Eltern-Kind-Zentrum gemeinsam mit dem inzwischen neu gegründeten EKiZ Marchtrenk erneut einen Vortrag mit dem Ehepaar Wild.

 

1999: Helga Reiter, Gründungsmitglied und langjährige Mitarbeiterin, beendete ihre Arbeit im Eltern-Kind Zentrum.
Die Tatsache, dass die Gebietskrankenkasse jetzt von allen EKiZ forderte, freie Dienstnehmer zu melden und auch die entsprechenden Beiträge abzuführen, brachte das EKiZ in große finanzielle Schwierigkeiten, die vorwiegend durch die Unterstützung des Landes Oberösterreich bereinigt werden konnten.
Auch in diesem Jahr konnten wieder viele BesucherInnen beim EKiZ Stand am Welser Stadtfest begrüßt werden.

 

2000: Mithilfe einer Landesförderung konnte eine Spielothek eingerichtet werden, die von den Besuchern sogleich begeistert genutzt wurde.
Die dringend notwendige Renovierung des Eingangsbereiches konnte mit sichtbarem Erfolg durchgeführt werden.
Iris Fuchs startete Englisch nach der Helen-Doron-Methode.
Im Juni wurde der Verein Eltern-Kind-Zentrum Wels vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur als Erwachsenenbildungseinrichtung anerkannt.
Zum ersten Mal präsentierte sich das Eltern-Kind Zentrum bei der Frauenmesse in Linz.
Die besucherstärkste Veranstaltung dieses Jahres war der Märchennachmittag mit Patrick Addai mit ca. 130 BesucherInnen.

Edith Zollner kehrte mit 10 Stunden wieder zur Arbeit im Eltern-Kind-Zentrum zurück.

 

2001: Gemeinsam mit der Plattform der Eltern-Kind-Zentren präsentierte sich das EKiZ Wels auf der Frauenmesse in Linz.
Im Jänner durften wir Frau Käthe Recheis zu einer Kinderbuchlesung in den Räumen des Familiencollegs in der Gabesbergstraße begrüßen.
Im Sommer konnte eine neue Küche eingebaut werden.
Gemeinsam mit den anderen Vereinen in der Alpenjägerkaserne – Reiterbund Wels, Unionreitclub und Vierer Dragoner – veranstaltete das Eltern-Kind-Zentrum ein großes Sommerfest mit ca. 200 BesucherInnen.
Da das „Projekt Eltern-Kind-Zentrum“ inzwischen viele Nachahmer gefunden hat, bestand die Notwendigkeit, unsere Identität durch einen Zusatznamen und ein neues Logo hervorzuheben.

2002: Edith Zollner kehrt an Stelle von Ulrike Fuchs, die das Eltern Kind Zentrum verlässt, mit 20 Stunden ins EKiZ-Büro zurück.
Der Versuch, verstärkt Besucher mit ausländischer Herkunft ins EKiZ zu bringen (Spielgruppe mit türkischen Leiterinnen, Spielgruppe mit serbokroatischer Leiterin, Eltern Kind Treffen unter türkischer Leitung) scheitert.
Wir eröffneten eine Außenstelle in Thalheim (Spielgruppen), die gut angenommen wird und die Außenstelle Gunskirchen (Stillberatung).
Der Versuch einer Integrationsgruppe scheitert – gesunde und beeinträchtigte Kinder kommen in viele unserer „normalen“ Spielgruppen.
Gemeinsam mit der Plattform der Eltern Kind Zentren OÖ präsentieren wir uns auf der BabyExpo in Linz und im Shoppingcenter UNO.
Das Sommerfest gemeinsam mit den anderen Vereinen in der Alpenjägerkaserne – Reiterbund Wels, Unionreitclub und Vierer Dragoner – ist wieder ein durchschlagender Erfolg.

 

2003: Gleich zwei Großveranstaltungen nehmen unsere ganze Energie in Anspruch: Dr. Jenö Raffai hält im Frühjahr einen Vortrag und ein zweitägiges Seminar über Pränatale Bindungsanalyse.
Wir organisieren Anfang September eine Tagung gemeinsam mit Anna Tardos und dem Ehepaar Wild im Bildungshaus SPES in Schlierbach. Sie dauert eine ganze Woche und zieht über 250 Besucher bis über die Grenzen Österreichs hinaus an.
Gemeinsam mit der Plattform der Eltern Kind Zentren OÖ nehmen wir wieder an der Frauenmesse und der BabyExpo in Linz und am Landesfamilienfest in Waldhausen teil.
In Kooperation mit dem Atelier Wels starten wir die Gruppe „Malen im Schonraum“, die allerdings zögerlich anläuft.
Das Projekt „Besuchsrecht“ verursacht finanzielle Schwierigkeiten: Zu viele Klienten, keine ausreichende Finanzierungsmöglichkeit.

 

2004: Vernetzungstreffen mit ähnlich gelagerten Welser Institutionen, wieder Teilnahme an der BabyExpo und am Landesfamilienfest.
Die Besucherrekordzahl von 2003 konnten wir nicht halten, speziell am Standort Pernau, wohl beeinflusst durch ein zusätzliches Eltern Kind Zentrum an diesem Standort.

 

2005: offene Stillgruppe in Gunskirchen in den Räumen der Mutterberatung unter Leitung von Natascha Lehrbaumer.

 

2006: Wir führen die dringend notwendige Sanierung/Renovierung des EKiZ (Böden, feuchte Wände, Beleuchtung, neuer Materialkasten, Fliesen Vorraum, WC…) durch.
Im Herbst eröffnen wir eine neue Außenstelle in der Pfarre St. Franziskus im Stadtteil Laahen, zwei Räume dürfen kostenlos genutzt werden.
Wir starten ebenso im Herbst das neue Projekt Türkische Spiel- und Sprachgruppe für Mütter mit Kinder vor dem Kindergartenalter. Wir bieten diese Gruppe in Zusammenarbeit mit dem Integrationsbüro Mosaik (Volkshilfe) in den Räumen der Mutterberatungsstelle im Stadtteil Noitzmühle an.
Ein großes Projekt ist der Pikler – Basiskurs an sechs Wochenenden für GruppenleiterInnen und interessierte Eltern.
Wir sind Mitgründer des Dachverbandes der politisch und konfessionell unabhängigen Eltern-Kind-Zentren Österreichs. Der Dachverband versteht sich als Interessensvertretung seiner Mitglieder gegenüber dem Bundesministerium und der Öffentlichkeit.

 

2007: Im Februar 2007 Beitritt zum Dachverband der unabhängigen Eltern Kind Zentren Österreichs mit Sitz in Wien.
Aus den Bewegen Begegnen Spielen-Gruppen hat sich der „SpielRaum nach Emmi Pikler“ entwickelt, der in unserem Zentrum immer mehr zu einem Schwerpunkt wird.

 

2008: Teilnahme am EU-Projekt Grundtvig 2007-2009 als Mitglied des Dachverbandes.
Grundlegender Gedanke dieses Projekts ist es, Mütterzentren/Eltern-Kind-Zentren als Orte informellen Lernens sichtbar zu machen, Lernprozesse aufzuzeigen und Wissen weiterzugeben. Dies soll durch Studienreisen, Coachings und einer GWIA (Grassroots Women International Academy – einer Konferenz, bei der die Erfahrungen ausgetauscht werden – siehe dazu auch: http://www.gwia.net/ ) erreicht werden.
Teilnahme an der Studienreise nach Stuttgart (Edith Zollner) und der Konferenz in Barcelona (Monika Arlt).

 

2009: Im Sommer 2009 wird im Büro eine Zwischendecke eingezogen, um zusätzlichen Platz für einen Beratungsraum und die Bibliothek zu gewinnen.
Die türkische Spiel- und Sprachgruppe wurde aus Platzmangel vom Kindergarten Noitzmühle in die Mutterberatungsstelle Salzburgerstraße verlegt.
Die Besucherzahl hat sich auf 16.078 erhöht.
18. März 2009: Wir organisieren einen Vortrag zum Thema „Hausübung“ im Sparkassensaal Wels, der uns gratis zur Verfügung gestellt wird. Heinz Mika, Schweizer Pädagoge und Schulleiter, hält den Hauptvortrag mit anschließender Podiumsdiskussion mit Vertretern aus dem Bereich Bildung und Schule.
14. bis 15. Mai 2009: Wir organisieren die Abschlusskonferenz des EU-Projekt Grundtvig in Wien mit, 60 Delegierte aus 10 Ländern nehmen teil und stellen ihre Projekte vor.
Wir erweitern unsere europäischen Kontakte durch den Beitritt und Mitarbeit des Dachverbandes am internationalen Netzwerk MINE (Internationales Netzwerk zur Unterstützung der weltweiten Zusammenarbeit von Mütterzentren).

 

2010: Die Besucherzahl hat sich auf 16.842 erhöht.
Das Projekt Besuchsbegleitung fordert uns nach wie vor sehr, es gibt eine lange Warteliste, die Koordination ist sehr zeitaufwändig, vom BMASK wird nur ein Teil der dafür anfallenden Arbeitszeit gefördert.

 

2011: 20 Jahr Feier am 24. September, neue barrierefreie Homepage, Umsiedlung der türkischen Spiel- und Sprachgruppe in die VHS Noitzmühle.
Teilnahme an der Grundtvig Lernpartnerschaft 2011-2013 "Mother Centers developing support structures for active volunteer involvement“ durch Studienreisen.

 

2012: Personeller Wechsel in der Geschäftsführung, Monika Arlt geht zurück in den Schuldienst, Natascha Lehrbaumer und Maria Böhm übernehmen die Nachfolge, beide sind langjährige Mitarbeiterinnen aus dem Bereich Spielgruppen bzw. Familienberatungsstelle.
Die Planung der Barrierefreiheit beschäftigt uns sehr.

 

2013: Besucherzahl 18.491
Im Sommer 2013 bauen wir den Sanitärbereich entsprechend der Kriterien der Barrierefreiheit mit großer Planungshilfe und ehrenamtlicher Zeit von Herrn Architekten Johann Schmidl um.
Ab 2013 Teilnahme an der Grundtvig Lernpartnerschaft 2013-2015 "public living room - a safe space for learning".

 

2014: Wir sind Organisatoren und Gastgeber eines dreitägigen (9 bis 11. April 2014) internationalen Austauschtreffens zum Thema „When I leave my child“ als Teil des EU-Grundtvig-Projektes. Mit Teilnehmerinnen aus fünf Nationen werden die Themen Kinderbetreuung, Bedürfnisse von Eltern und Kindern sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den verschiedenen Ländern diskutiert.
Durchführung des zweiten Teiles der barrierefreien Bauarbeiten: Die Bürotür wird erweitert und zum barrierefreien Eingang mit Rampe umgewandelt, der Boden im Büro angehoben um einen stufenlosen Übergang zu den Gruppenräumen zu ermöglichen, alle Türstöcke erweitert.
Der Hauptteil der Kosten konnte mit einer Förderung vom BMFJ/Abt. für Familienberatungsstellen abgedeckt werden.
Die Tatsache, dass viele Kinder schon mit einem oder eineinhalb Jahren in außerhäusliche Betreuung gegeben werden, hat Auswirkungen auf unsere Besucherzahl: 15.657 Besucher.
Aufgrund steigender Lohn- und Mietkosten und verminderter Einnahmen aus Kursbeiträgen müssen wir das Jahr mit einem Abgang von etwas über 5000 Euro aus dem laufenden Betrieb und zusätzlich 1900 Euro von den Barrierefrei-Baumaßnahmen abschließen.
Wir nehmen am Welser Stadtfest (12. und 13. September 2014) teil. Das Stadtmarketing stellt uns zwei ebenerdige Räume am Stadtplatz zur Verfügung, die wir zu einem vorbereiteten Spielraum nach unseren Maßstäben umwandeln, der zweite Raum wird in einen gemütlichen Rückzugort zum Stillen und Wickeln umfunktioniert, beides wird sehr gut angenommen.

 

2015 werden unsere Angebote von 15.831 Besuchern und Besucherinnen in Anspruch genommen.
Wir schließen 2015 die Umbauarbeiten für den barrierefreien Zugang ab und lassen eine entsprechende Expertise erstellen, da wir nach dem Behindertengleichstellungsgesetz als Empfänger von Förderungen aus öffentlichen Mitteln verpflichtet sind den barrierefreien Zugang zu unseren Angeboten zu ermöglichen.
Wir nehmen am Fest an der Traun (3 und 4. Juli) teil.

Im Sommer 2015 legt die WAG die feuchten Mauern im Raum 2 trocken.

 

2016: Im Sommer werden die Böden der Gruppenräume renoviert, in den beiden letzten Septemberwochen stellen wir dank Natascha und ihrer Familie das erste Mal das "Rote Zelt der Frauen" anlässlich unseres 25. Geburtstages auf, das Zelt steht jeden Vormittag von 6.00 bis 12 Uhr für alle Frauen offen, an den Abenden finden insgesamt 10 Veranstaltungen statt. Das Projekt wird begeistert angenommen, sodass wir im Herbst 2017 eine Neuauflage planen.

Am 1. Oktober findet dann bei prachtvollen Wetter unsere tatsächliche Geburtstagsfeier statt, mit Essensständen aus verschiedenen Ländern, Musik, Moderation durch Ursula Laudacher, verschiedenen Spielestationen und vielen Besuchern, darunter zahlreiche ehemalige Kinder.

Am 13. Oktober feiern wir in unseren Räumen den 10. Geburtstag des Dachverbandes der unabhängigen Eltern Kind Zentren Österreichs.

Die interkulturelle Gruppe wechselt von den VHS-Räumen in das gegenüberliegende Gebäude der Abteilung für Integration und Gleichbehandlung des Magistrat Wels.

 

2017: Im Herbst findet das zweite Mal das Projekt "Das Rote Zelt der Frauen" statt, da es im Vorjahr so gut angenommen worden ist, und endet mit dem Tag der offenen Tür am 23. September 2017.